Internationales Bildhauer-Symposium: St. Blasien

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Internationales Bildhauer-Symposium

Bildhauersymposium 2021 "Zwischenzeit"

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Bildhauersymposium 2021 "Zwischenzeit"

Künstlerinnen und Künstler aus der Region statt aus der ganzen Welt: Unter dem Motto „Zwischenzeit“ veranstalten die Stadt St. Blasien und der Werbe- und Aktivkreis von Sonntag, 29. August, bis Sonntag, 5. September in St. Blasien ein etwas abgewandeltes Bildhauersymposium. Veranstalter werden wie gewohnt die Stadt St. Blasien und der Werbe- und Aktivkreis sein. Doch alles andere ist durch die Corona-Pandemie auch in diesem Jahr nicht wie gewohnt: „Mit Zwischenzeit wollen wir zum Ausdruck bringen, dass wir trotz der Einschränkungen durch die Pandemie Kunst und Kultur auch in St. Blasien wieder sichtbar machen möchten und uns dann umso mehr auf das Jubiläum im Jahr 2022 freuen können“, sagt Bürgermeister Adrian Probst. Eigentlich hätte das 25-jährige Bestehen der Veranstaltung schon im vergangenen Jahr gefeiert werden sollen. „Auch in diesem Jahr ist das Jubiläum nicht machbar, da es wegen der Reiseeinschränkungen durch die Corona-Pandemie zu viele Unwägbarkeiten gibt“, so Probst.

Kostenlose Testmöglichkeiten im Rathaus

Daher setzen die Stadt St. Blasien und der Werbe- und Aktivkreis auf kurze Wege: Acht regionale Künstler werden von Montag, 30. August, bis Freitag, 3. September, ab 9 Uhr an unterschiedlichen Orten in der Stadt live ihre Stücke ausarbeiten und gestalten. „Um für den Fall des Falles eine Kontaktdatennachverfolgung zu gewährleisten, müssen wir den Domplatz als Veranstaltungsgelände einzäunen. Um eine noch höhere Sicherheit zu gewährleisten, haben wir uns auch dazu entschlossen, den Zugang zum Veranstaltungsgelände nur mit einem 3G-Nachweis zu gewähren“, erklärt Manuel Kienzler, der bei der Stadt St. Blasien für das Stadtmarketing und Veranstaltungen zuständig ist. „Dabei werden wir von einer Sicherheitsfirma unterstützt. Für die Kontaktdatennachverfolgung stehen die Luca-App zum Scannen, ein iPad zum Einscannen von Schlüsselanhängern oder Kontaktdatenformulare zum händischen Ausfüllen bereit“, fügt er hinzu. Zudem bietet der Ortsverein St. Blasien des Deutschen Roten Kreuzes im Sitzungszimmer des Rathauses am Samstag, 4. September, 14 bis 16 Uhr und am Sonntag, 5. September, 10 bis 12 Uhr, kostenlose Testmöglichkeiten an.

Drei prominente Paten

Schwarzwaldbotschafter und TV-Moderator Hansy Vogt wird dieses Mal nicht nur als Auktionator für Stimmung sorgen: Er hat schon im Vorfeld des Bildhauersymposiums in jeweils drei kurzen Filmen drei Paten für das Symposium vorgestellt. Mit Sternekoch Martin Herrmann (Gourmetrestaurant Le Pavillon im Hotel Dollenberg, Bad Peterstal-Griesbach) und DSV-Biathlet Benedikt Doll haben auch überregional bekannte Schwarzwälder zur Säge gegriffen. Herrmann stiftet standesgemäß eine Skulptur mit dem Titel „Kochlöffel“, Benedikt Doll hat seiner Skulptur den Titel „Assimilierte Dekonstruktion“ gegeben. Die dritte Patin, die baden-württembergische Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges MdL, stiftet aus der Galerie ihres Mannes eine Skulptur des Künstlers Ralf Klement, die den Titel „Die blaue Karotte“ trägt. „Und damit warten bei der Auktion auf dem Domplatz am Sonntag, 5. September, zusätzlich drei ganz besondere Kunstwerke darauf, versteigert zu werden“, sagt Christel Andrea Steier vom Organisationsteam. „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, trotz der Einschränkungen und Unwägbarkeiten für dieses Jahr ein solches Programm auf die Beine zu stellen“, ergänzt Bernd Ruderisch vom Organisationsteam. „Nach einer Zeit der Einschränkungen, in der Kunst und Kultur in den Hintergrund gerückt sind, freue ich mich, dass sich die Stadt St. Blasien nächste Woche wieder in eine Werkstatt und Galerie unter freiem Himmel verwandelt“, sagt Bürgermeister Adrian Probst.

 

Pate 1: Martin Herrmann stellt sich vor

Sternekoch Martin Herrmann berichtet im Interview mit Hansy Vogt, warum er ein Faible für Kunst aus Holz hat.

Patin 2: Marion Gentges MdL stellt sich vor

Justizministerin Marion Gentges berichtet im Interview mit Hansy Vogt, welches besondere Werkstück sie für die Versteigerung zur Verfügung stellt.

Pate 3: Benedikt Doll stellt sich vor

DSV-Biathlet Benedikt Doll verrät im Gespräch mit Hansy Vogt, welches Konzept er sich für sein Werkstück überlegt hat.

Das Programm

Sonntag, 29. August:
17 Uhr: Empfang der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler im Haus des Gastes

Montag, 30. August, bis Samstag, 4. September:
Ab 9 Uhr: Arbeit an den Skulpturen an allen Standplätzen in der Innenstadt

Freitag, 3. September:
Ab 17 Uhr: Eröffnung des Wirtedorfs (Domhotel mit Foodtruck, Hochtal-Imbiss, Foodtruck Pasta Perbene, Hof Till, Metzgerei Boll (nur Sonntag))
18 bis 19.30 Uhr: Liveband Skiaa
19.30 bis 20.30 Uhr: „Die unmögliche Talkshow mit Fürstabt Martin Gerbert“ – Der Freiburger SWR-Studioleiter Christoph Ebner als Fürstabt Martin Gerbert im Interview mit dem Journalisten Hubert Matt-Willmatt
Ab 20.30 Uhr: Ausklang

Samstag, 4. September:
11 bis 23 Uhr: Kulinarisches Dorf der Domplatzwirte
14 bis 16 Uhr: Testmöglichkeit im Sitzungszimmer des Rathauses
15 bis 16 Uhr: Präsentation der Skulpturen
15 bis 23 Uhr: Liveband Unit 5

Sonntag, 5. September:
10 bis 12 Uhr: Testmöglichkeit im Sitzungszimmer des Rathauses
Ab 11 Uhr: Frühschoppenkonzert mit der Stadtmusik St. Blasien auf dem Domplatz
Ab 11 Uhr: Verkaufsoffener Sonntag (kein 3G-Nachweis erforderlich)
11 bis 18 Uhr: Kulinarisches Dorf der Domplatzwirte
15 Uhr: Versteigerung der Skulpturen durch Schwarzwaldbotschafter Hansy Vogt

Info: An den Veranstaltungstagen 3. bis 5. September kostet der Zutritt zum Veranstaltungsgelände auf dem Domplatz jeweils zwei Euro. Zutritt haben nur Besucherinnen und Besucher, die über den 3G-Nachweis (Geimpft, genesen, getestet) verfügen.

 

Regional statt international: Die Künstler

  • Christel Andrea Steier: „Zwischenzeit“ (Bernau)
  • Johannes Köpfer: „Gefallen“ (Bernau)
  • Ulrike Wasmer-Ludwig: „Zwischenzeit – Zwischen(mahl)zeit“ (Bernau)
  • Mechthild Ehmann: „1000 Jahre Frau Holle im Lockdown“ (Dachsberg)
  • Veronika Hagnroth: „Infinity“ (Dachsberg-Urberg)
  • Josef Briechle: „Ein Baum im Baum“ (Waldshut-Tiengen)
  • Simon Stiegeler: „[no]time-tower – allgegenwärtig und doch nicht greifbar – das ist die Zeit“ (Grafenhausen)
  • Eberhard Rieber: „Recht und Freiheit“ (Jestetten)

Bilder Stadt.Kunst.Galerie 2020

Rückblick 2020: Stadt.Kunst.Galerie.

Wie so viele Veranstaltungen, die das kulturelle Leben der Stadt St. Blasien bereichern, konnte auch das terminlich fest im Jahr verankerte Bildhauersymposium in diesem Jahr leider nicht stattfinden. Coronabedingt sind viele Bereiche des täglichen Lebens derzeit mit Einschränkungen belegt und belasten teilweise erheblich. Mut machend und aufmunternd begleitet uns seit längerem der Slogan: #zemmehebe.

Bezugnehmend auf dieses Motto haben die Stadt St. Blasien und der Werbe,- & Aktivkreis ein Alternativkonzept erarbeitet, dass ein Zeichen setzen sollte: Zemmehebe. Mit diesem Projekt sollte auf die Lage von Kunstschaffenden hingewiesen werden. Da viele Ausstellungen, Symposien, Kunstmessen oder Märkte abgesagt oder verschoben werden mussten, befinden sich viele Kunstschaffende unverschuldet in einer bisher nicht gekannten Situation. Stadt.Kunst.Galerie. möchte an Zusammenhalt und Solidarität zwischen Kunst und Publikum appellieren.

Ausgewählte, hauptberuflich arbeitende Bildende Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis Waldshut wurden zu einem außergewöhnlichen Konzept eingeladen: St. Blasien sollte temporär zum Hotspot für Kunst gemacht werden. Eine Kooperation von Geschäftsinhabern und den beteiligten KünstlerInnen sollte den Zusammenhalt diverser Sparten, z.B. zwischen Unternehmen, Kunstschaffenden fördern, indem sie ihre Werke in den Schaufenstern der Stadt zeigen konnten.

Dass St. Blasien zusammenhält, zeigte das Projekt eindrücklich: Alle angefragten Geschäftsinhaber stellen in ihren Schaufenstern Platz für die Kunst zur Verfügung! So wurde ganz St. Blasien zur großen, raumübergreifenden, verbindenden Galerie.

Mit Stadt.Kunst.Galerie konnte also auch 2020 eine schöne, wenn auch andere Alternative zum sonst gewohnten Bildhauersymposium geboten werden.

Video vom Bildhauersymposium 2019

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