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Ehrenamt wird gestärkt

Autor: Susanne Gilg
Artikel vom 14.10.2022

20-Prozent-Stelle für Feuerwehrkommandant Tobias Schneider im Rathaus

Brandverhütungsschauen, Beschaffungen, Personalverwaltung, die Erstellung von Einsatzunterlagen oder Katastrophenschutzplänen und vieles mehr: Die Anforderungen an eine Freiwillige Feuerwehr nehmen immer mehr zu und sind ehrenamtlich kaum noch zu bewältigen. Mit einer 20-Prozent-Stelle im Rathaus für Feuerwehrkommandant Tobias Schneider stärkt die Stadt St. Blasien daher das Ehrenamt.

Einstimmiger Beschluss des Gemeinderats

"Zu den wichtigsten Aufgaben staatlicher Verwaltung gehört die Gewährleistung der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger. Dazu zählt insbesondere auch das Feuerwehrwesen, was einen immer weitreichenderen und rasanteren Wandel erlebt", sagt Bürgermeister Adrian Probst. Um den steigenden Anforderungen rechtzeitig begegnen zu können, hat der Gemeinderat deshalb mit einem einstimmigen Beschluss zur Schaffung der neuen 20-Prozent-Stelle eine wichtige und gute Entscheidung getroffen. Wir werden somit in Zukunft das rote Dienstfahrzeug des Kommandanten im Stadtbild öfter sehen", fügt der Bürgermeister hinzu. Auch die Mitwirkung beim noch laufenden Bauprojekt "Feuerwache St. Blasien" zählt zu den Tätigkeiten, die bei Tobias Schneider seit Anfang Oktober jeden Donnerstag auf der Agenda im Rathaus stehen. Seine ehrenamtliche Tätigkeit als Gesamtkommandant der Feuerwehr St. Blasien setzt Tobias Schneider unverändert fort. "Doch der Aufgabenumfang, gerade auch im administrativen Bereich, ist ehrenamtlich nicht mehr leistbar“, sagt der Feuerwehrkommandant.

Gestiegene Anforderungen

"Die 20-Prozent-Stelle ist eine Spitzenabdeckung, um eine gewisse Entlastung abzudecken", fügt Schneider hinzu. Ein großes ehrenamtliches Engagement sei auch weiterhin erforderlich: "So bleiben Einsatz und Ausbildung und viele andere Dinge rein ehrenamtlich." Er sei dankbar, dass die Notwendigkeit erkannt worden sei, mit einer Stelle im Rathaus das Ehrenamt zu entlasten. "Die Anforderungen – sei es auf administrativer Ebene, die Herausforderungen durch den Klimawandel und die dadurch notwendigen einsatzvorbereitenden Maßnahmen, aber auch das Anspruchsdenken der Gesellschaft – machen eine zumindest anteilsweise hauptamtliche Unterstützung des Ehrenamts notwendig", so Schneider.

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