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Coronavirus

Autor: Frau Brunner
Artikel vom 21.03.2020

Aktuelle Informationen (Stand: 19. Oktober 2020)

Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg (Stand 19.10.2020)

Wir bitten um Beachtung der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung - CoronaVO).

 

Wichtige Hinweise für die Rückkehr aus dem Ausland

Mit Blick auf die Ferien- und Reisezeit bitten wir nochmals ausdrücklich um Beachtung der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne (CoronaVO EQ).

Diese bestimmt, dass Personen, die aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern (häusliche Quarantäne). Die Liste der Risikogebiete wird in der jeweils gültigen Fassung auf der Webseite des Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht (www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de).

Die betreffenden Personen sind weiter verpflichtet, unverzüglich das für Ihren Aufenthaltsort zuständige Bürgermeisteramt zu kontaktieren und dieses über die erfolgte Einreise und die häusliche Quarantäne zu informieren. Ebenso haben sie beim Auftreten von Symptomen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert-Koch-Instituts hinweisen, das für Ihren Aufenthaltsort zuständige Bürgermeisteramt hierüber unverzüglich zu informieren.

Die häusliche Quarantäne kann entfallen, wenn ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache aus einem Mitgliedsstaat der EU oder einem sonstigen vom Robert Koch Institut veröffentlichen Land (www.rki.de/covid-19) vorgelegt wird, das bei Einreise nicht älter als 48 Stunden ist. Die häusliche Quarantäne kann verkürzt werden, wenn auf eigene Kosten ein ärztliches Zeugnis (negativer Test) des Hausarztes vorgelegt wird. Bei telefonischer Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt ist von den betreffenden Personen auf die Reiserückkehrer-Situation und die häusliche Quarantäne hinzuweisen. Weitere Ausnahmen gelten für Beschäftigte in systemrelevanten Tätigkeiten mit entsprechendem Nachweis, für Aufenthalte aus bestimmten beruflichen oder medizinischen Gründen oder einer Aufenthaltsdauer im Ausland von weniger als 48 Stunden.

Doch auch bei Entfall oder Verkürzung der Quarantänepflicht empfehlen wir, in den folgenden 14 Tagen nach Einreise aufgrund der weiter bestehenden Inkubationszeit auf mögliche Symptome zu achten und die allgemeinen Hygieneregeln konsequent einzuhalten.

 

Rathaus

Das Bürgerbüro ist zu den regulären Öffnungszeiten für Sie da, wir bitten Sie jedoch auch hier Ihren Aufenthalt so kurz wie möglich und unter Einhaltung der bekannten Hygieneregeln sowie mit Nasen- und Mundbedeckung zu gestalten.

Die anderen Ämter des Rathaus bleibt bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Ihre Anliegen bringen Sie bitte telefonisch oder per E-Mail vor. In dringenden Fällen besteht die Möglichkeit einer Terminvereinbarung.

Sie erreichen die Stadtverwaltung unter der Rufnummer Telefonnummer: 07672 / 414-0 oder finden alle Ansprechpartnern mit Kontaktadten auf unserer Homepage.

 

Wirtschaft & Tourismus

Unsere heimischen Betriebe stehen vor großen Herausforderungen und haben viele Fragen zu Arbeitsrecht und Finanzierungen. Eine Übersicht über Informationsmöglichkeiten finden Sie auf der Homepage der Wirtschaftsregion Südwest, bei der auch St. Blasien Mitglied ist.

Bitte beachten Sie auch die Pressemitteilung des Staatsministeriums zum angekündigten Rettungsschirm für Unternehmen.

 

Nachbarschaftshilfe

Gerade jetzt sind Menschen auch auf die Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen. Mit einem Aushang können Sie Ihre Hilfe anbieten und so die Gefährdung von besonders betroffenen und kranken Menschen reduzieren. Herzlichen Dank!

 

Quarantäne

Im Zusammenhang mit COVID-19 stellt das Psychosoziale Krisenmanagement des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) aktuell zwei neue Bürgerinformationen bereit.

In den „Tipps bei häuslicher Quarantäne“ geht das BBK als Ergänzung zu medizinischen Handreichungen auf psychosoziale Bedürfnisse und Fragestellungen vor dem Hintergrund einer ungewohnten Situation ein und gibt praktische Tipps.

Der Flyer „COVID-19: Tipps für Eltern“ spricht gezielt die Gruppe der Familien und Betreuungspersonen von Kindern an: Wie gehe ich mit veränderten Verhaltensweisen um? Wie kann ich mein Kind oder meinen Schützling bestmöglich unterstützen?

 

Bäder und Kultureinrichtungen

Das Radon Revital Bad bleibt bis auf Weiteres geschlossen, ausgenommen davon sind medizinische Anwendungen und das Funktionstraining.

 

Allgemeine Hinweise

Die Mitglieder des Koordinierungsstabs von Stadt und Landkreis appellieren weiterhin an die Verantwortung jedes und jeder Einzelnen, sich an die aktuellen Vorgaben zu halten, Hygieneregeln zu beachten und soziale Kontakte so weit wie möglich einzuschränken - um sich und andere zu schützen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

 

Informationsmöglichkeiten

Hotlines für Fragen aus der Bevölkerung:
Servicetelefon Bundesministerium für Gesundheit
Telefonnummer: 030 / 346465-100

Bürgertelefon Landesgesundheitsamt Stuttgart:
Mo- Fr. 9- 16 Uhr

Telefonnummer: 0711 / 90439555

Unabhängige Patientenberatung

Telefonnummer: 0800 330 4615 32

Bürgerhotline des Landkreises Waldshut
Mo., Mi., Do., Fr.  8:30- 16:30 Uhr
Di. 8:30-18:00 Uhr

Telefonnummer: 07751 / 865151

Informationen in Leichter Sprache

Informationen in Gebärdensprache

 

--- Hintergrundinformationen ---

Was ist das Coronavirus?

Das neuartige Coronavirus mit dem offiziellen Namen “SARS-CoV-2“ wird von Mensch zu Mensch übertragen und kann eine Atemwegserkrankung auslösen, die als “COVID-19” bezeichnet wird. Krankheitszeichen sind Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung zu führen. Todesfälle traten allerdings bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder bereits zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer. Bei den in Deutschland bekannt gewordenen Fällen standen bisher meist Erkältungssymptome im Vordergrund.

 

Verhalten nach Kontakt mit infizierten Personen

Personen mit Krankheitssymptomen und dem Verdacht, mit Coronavirus infiziert zu sein, sollen vorab in der Arztpraxis anrufen und ihren Verdacht äußern. Bitte gehen Sie nicht unangemeldet zu Ihrem Arzt oder in eine Klinik!

Anhand Ihrer Angaben klären der Arzt/die Ärztin ggf. mit dem Gesundheitsamt zusammen für jeden Fall das individuelle Vorgehen.

Bis zur Klärung des weiteren Vorgehens wird den Betroffenen empfohlen, zu Hause zu bleiben und den Kontakt zu anderen Personen auf das Minimum zu beschränken.

Gemäß den Angaben des Robert-Kochs-Instituts liegt ein begründeter Verdachtsfall vor, wenn:

· Symptome einer Atemwegserkrankung bestehen und bis zu 14 Tage zuvor ein Kontakt zu einem bereits labordiagnostisch bestätigten Coronavirus - Erkrankten bestand oder

· Symptome einer Atemwegserkrankung bestehen und ein Aufenthalt in einem Risikogebiet bis max. 14 Tage vor Erkrankung stattfand.

Risikogebiete gemäß Robert-Koch-Institut sind aktuell (Stand 11.03.2020): Italien, Iran, in China: Provinz Hubei (inkl. der Stadt Wuhan); in Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang); in Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne).

 

Verhaltenstipps, um sich vor dem Coronavirus zu schützen

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützt das Einhalten von Hygieneregeln vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus und hilft, die rasche Verbreitung der Infektionskrankheit in der Bevölkerung zu verringern. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten. Dazu zählen:

  • Händeschütteln vermeiden
  • Anhusten und Anniesen vermeiden; in ein Taschentuch oder die Armbeuge niesen/husten
  • Berührung von Augen, Nase oder Mund vermeiden
  • zum Naseputzen nur Einmal-Taschentücher verwenden und sie sicher im Mülleimer entsorgen
  • Räume häufig und intensiv lüften
  • Hände gründlich mit Seife waschen - vor der Nahrungsaufnahme, nach Berührungskontakten und nach WC-Benutzung
  • Hände desinfizieren nach Berührungskontakt mit Grippekranken

Quelle:  Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Hier finden sich weitere Verhaltensregeln und aktuelle Informationen zum Thema, sowie Infos in Gebärden- und Leichter Sprache.

Auch beim Bundesministerium für Gesundheit sowie beim Robert-Koch-Institut gibt es aktuelle Informationen zum Coronavirus. Die Weltgesundheitsorganisation Europa sowie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) informieren auf ihren Seiten ebenfalls umfassend zum Thema. Reisende können sich beim Auswärtigen Amt über die aktuelle Lage informieren.

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