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Landrat Dr. Kistler besucht St. Blasien

Autor: Susanne Gilg
Artikel vom 25.11.2022

Zutaten für die Zukunft

Dichter Qualm kriecht aus dem Büro von Bürgermeister Adrian Probst durch die Tür- und Fensterritzen des Rathauses. Keine drei Minuten später ist schon das Martinshorn zu hören und die Blaulichter von Feuerwehr und DRK zucken über den Domplatz und durch den Kurgarten. Zwei Patienten mit Rauchgasvergiftung müssen aus dem Büro gerettet werden: Bürgermeister Adrian Probst und Landrat Dr. Martin Kistler. Nach seiner Wiederwahl im Sommer hatte der Landrat angekündigt, die Gemeinden im Kreis zu besuchen – am Donnerstag war es soweit und wurde für den Landrat und den Bürgermeister ganz schön brenzlig.

Doch bei der Jugendfeuerwehr und dem Jugendrotkreuz St. Blasien sind die beiden in den besten Händen: Schnell werden sie über die Drehleiter aus dem Obergeschoss des Rathauses gerettet, die blutende Kopfwunde des Bürgermeisters und der bewusstlose Landrat im Anschluss fachmännisch von den Kindern und Jugendlichen des Jugendrotkreuzes versorgt. „Der Schatz und die Stärke des Landkreises Waldshut sind Menschen wie Ihr, die bereit sind, sich für die Gemeinde und das Gemeinwohl einzusetzen“, lobt der Landrat.

Beim gemeinsamen Burgergrillen nach der erfolgreichen Rettungsübung in der Küche des Schmidts Markts, an dem neben Mitgliedern der Jugendfeuerwehr und des Jugendrotkreuzes auch Mitglieder des Gemeinder- und Ortschaftsrats, Jugendliche aus dem Projekt „Jugenddialog“, aus dem Seminarkurs „Gegen das Vergessen – Stolpersteine in St. Blasien“ und ein Teil des Rathausteams teilnehmen. Versorgt werden sie von Rathaus-Hausmeister und gelerntem Koch Klaus Schwarzenhölzer mit Weiderind-Burgern. Unter dem Motto „Zutaten für die Zukunft“ kommen Landrat, Bürgermeister, Jugendliche und Gemeinderat ins Gespräch – Themen sind unter anderem die ÖPNV-Anbindung von St. Blasien oder Motorradlärm in Menzenschwand. Für das Projekt „Stolpersteine“ kündigt der Landrat an, die Patenschaft für einen Stolperstein zu übernehmen.

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