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Sankt Blasien

Weihnachtsmarkt in St. Blasien findet nicht statt

Autor: Susanne Gilg
Artikel vom 29.11.2021

Stadt und Werbe- und Aktivkreis sagen Weihnachtsmarkt ab

Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen haben sich der Werbe- und Aktivkreis St. Blasien (WAK) und die Stadt St. Blasien dazu entschlossen, den für das zweite und dritte Adventswochenende geplanten Weihnachtsmarkt auf dem Domplatz abzusagen.

„In der aktuellen Pandemielage können wir es nicht vertreten, den Weihnachtsmarkt stattfinden zu lassen“, sagt Christian Keemss, der im WAK für den Weihnachtsmarkt zuständig ist. „Schweren Herzens haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen“, fügt er hinzu. „Mit diesem Schritt möchten wir auch einen Beitrag dazu leisten, das Infektionsgeschehen einzudämmen“, ergänzt Bürgermeister Adrian Probst, der in der Absage auch eine moralische Verpflichtung sieht: „Während in den Krankenhäusern Pflegekräfte und Ärzte an ihre Grenzen stoßen und Menschen um ihr Leben ringen, möchten wir vor dem Dom keinen Weihnachtsmarkt feiern.“ Der WAK hatte in Kooperation mit der Stadt St. Blasien ein umfangreiches Sicherheits- und Hygienekonzept erarbeitet, um Besuchern und Ausstellern gleichermaßen einen sicheren Besuch auf dem Weihnachtsmarkt zu gewährleisten. „Doch weihnachtliche und gelöste Stimmung mag nicht wirklich aufkommen, wenn man auf das derzeitige Infektionsgeschehen blickt“, sagt Adrian Probst.

Der St. Blasier Einzelhandel und die Gastronomie böten eine Vielzahl an Möglichkeiten, Weihnachtsgeschenke einzukaufen, Punsch oder Glühwein zu trinken. „Jetzt ist jeder Einzelne von uns gefordert, um die vierte Welle zu brechen – dazu gehört auch, größere Menschenansammlungen zu meiden“, so Probst. Daher sage man den beliebten Weihnachtsmarkt, zu dem erfahrungsgemäß Tausende Besucher aus der ganzen Region kommen, ab. „Wir bedauern die Absage für die Marktbeschickerinnen und Marktbeschicker und unsere Gäste, bleiben aber zuversichtlich, dass wir uns im kommenden Jahr wieder in gewohnter Weise auf dem Weihnachtsmarkt am Dom treffen können“, ergänzt Christian Keemss.

Auch Sebastian Schneider vom Vorstand des WAK pflichtet dieser Entscheidung bei und ergänzt noch: „Wir werden mit der Entscheidung zur Absage unserer Verantwortung bei der Eindämmung der pandemischen Lage gerecht. Man muss aber auch deutlich sagen, dass die Hygienekonzepte in den Geschäften und gastronomischen Einrichtungen auch weiterhin einen sicheren Besuch ermöglichen, sodass dem Einkaufserlebnis vor Ort nichts entgegensteht.“

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